Tufted Ducks / Reiherenten

It took several attempts to get a presentable photo of the winter guests on the river near my home. Unlike the mallards, these ducks are very shy and I ended up crawling through the underbrush to get a close enough for a photo.

The ducks in the top photo all seem to be male, the bird in the back probably being an adolescent. In the photo below is a female on the right hand side.

Um diese scheuen Enten einzufangen, habe ich einige Versuche gebraucht. Anders als die frechen Stockenten halten sie Abstand zu Menschen und so musste ich schlussendlich durchs Unterholz kriechen, um ihnen nahe genug zu kommen.

Die Enten im oberen Foto sind Männchen, ich denke, der Vogel ganz hinten ist noch ein Jugendlicher. Auf dem unteren Foto rechts ist ein Weibchen.

Water Under the Bridge / Hochwasserstrudel

Like many, who live in this city, I like river floods, at least as long as they remain harmless and no one has to worry about damages of buildings or belongings. We had one of those floods last week. The paths and meadows along the rivers were flooded, trees suddenly stood in several feet of water and the turbulances caused by the big bridge across the big river became bigger, wilder and louder. Almost everyone who walked along the riverbanks or across a bridge, stopped to watch and listen.

I went to the rivers twice, once after sunset when the water was about at its maximum level and a few days later during a brief phase of sunshine. That’s when I took the pictures below just east of the big bridge where the turbulences are most impressive. Both photos show the same motif.

I have taken pictures there several times before, but I felt they were all boring, so I tried some more extreme camera settings this time. That helped, now the photos are not boring anymore, I think.

Wie so viele andere Stadtbewohner mag ich Flusshochwasser, so lange es harmlos bleibt und sich niemand Sorgen um sein Hab und Gut machen muss. So ein Hochwasser hatten wir in der vergangenen Woche. Die Uferwege und ufernahen Wiesen versinken im Wasser, Bäume ragen plötzlch aus den Fluten und die von der großen Brücke über den großen Fluss verursachten Strudel werden größer, wilder, lauter. Fast jeder, der am Ufer entlang oder über eine Brücke geht, bleibt stehen, schaut und lauscht.

Ich war in der vergangenen Woche zweimal dort, einmal nach Sonnenuntergang als das Wasser etwa am höchsten stand und einmal tagsüber in einer kurzen Phase mit strahlendem Sonnenschein. Bei dieser Gelegenheit entstanden die Bilder knapp östlich der Brücke, wo die Strudel am wildesten sind. Es ist wirklich das gleiche Motiv.

Ich habe schon einige Male dort Wasseraufnahmen gemacht, aber die meisten fand ich nachher einfach nur langweilig. Deshalb habe ich jetzt mal extremere Kamera-einstellungen ausporbiert. Das hilft, nun finde ich die Fotos nicht mehr langweilig.

ISO 800, f 11, 1/500 sec. Check this photo out full size to see how much detail it contains. Dieses Foto unbedingt in voller Größe anschauen, um die Detailfülle zu sehen.

ISO 100, f 29, 1/5 sec

The picture below shows the water rushing toward the pillars of the bridge from the west. The photo is not slanted, the water really forms a slope from the front of the pillar to the right. I assure you, it looks a lot more dramatic in real life.Try to imagine the noise too.

Das Foto unten zeigt wie die Wassermassen gegen die Westseite der Brücke prallen. Das Bild ist nicht schief, es gibt wirklich ein Gefälle im Wasser. In Wahrheit sieht es viel dramatischer aus, versucht euch auch die Geräusche dazu vorzustellen.

Winter Discovery / Winterentdeckung

Icicles under a bridge. It’s been a mild winter this year and these are the only icicles I have seen so far. We had two winters with a lot of snow before, so I am not complaining.

Eiszapfen unter der Brücke. Es sind die einzigen, die ich in diesem Winter bisher gesehen habe. Nach den letzten beiden strengen Wintern ist mir das ganz recht.

More Sunshine More Power

While it is still somewhat hard to see when looking at the cloudy sky, the sun is climbing higher again and the days are getting longer. So we (in the northern hemisphere) can begin to plan where we want to go – with or without camera – in spring and summer. My list is still rather short, two intersting places nearby, one within daytrip distance. I am looking forward to more time outdoors very much!

Man kann es durch die dicken Wolken nicht so gut sehen, aber die Sonne steigt schon wieder höher und die Tage werden langsam länger. Wir können also alle schon mal anfangen zu überlegen, wo es denn, mit oder ohne Kamera, im Frühling und Sommer hin gehen soll. Meine Liste ist noch sehr kurz, zwei Orte ganz in der Nähe, eine dritter für einen Tagesausflug. Ich freue mich schon sehr auf mehr Zeit draußen!

Self Portraits / Selbstportraits

This week’s Fresh Breeze has been the most challenging thing I have done since I started this blog. Stranger than getting lost in the woods, stewing in a stuffy concert hall, taking pictures standing in them middle of hungry insects (with or without stings) or sneaking around ancient skeletons taking pictures of them. This time, I put myself in front of a camera trying to find out if I hate it more or less than others taking pictures of me.

Well, I hate it less and I like “delete” buttons.

Mein Fresh Breeze Projekt in dieser Woche war meine bisher größte Herausforderung seit ich diesen Blog angefangen habe, ein bisschen unheimlicher als mich im Wald zu verlaufen, in einer stickigen Konzerthalle zu schwitzen, zwischen Insekten (mit und ohne Stacheln) zu fotografieren oder um alte Skelette herumzuschleichen. Dieses Mal habe ich mich vor die Kamera gestellt, um herauszufinden, ob ich das mehr oder weniger scheuslich finde, als von anderen fotografiert zu werden.

Ich find’s weniger scheuslich und mag den Löschknopf.

I totally underestimated how stressful taking self portraits is – and how tricky. First of all, a timer is neat, but doesn’t go too well with an auto focus, because you don’t know what the focus will mistake for the motif. In the photo above, it clearly settled for the trees.

Ich habe völlig unterschätzt wie stressig Selbstportraits sind – und wie schwierig. Ein Selbstauslöser ist ja nett, aber das klappt nicht so gut mit dem Autofokus, weil man nicht vorhersagen kann, was der Autofokus für das Motiv hält. Hier hat er sich für die Bäume entschieden.

Using a remote is more fun and yields better results, I might still want to come up with better hiding places for it.

Perches for the camera are another problem. When I am out taking pictures, I am on foot and there is no way I’ll go places with a bulky tripod, so I improvise. Park benches, backpack and bubble wrap help a lot. Tree stumps aren’t half bad either. Ladies, put the camera somewhere high enough (at least hip high), shooting upwards does make thighs and behind look big!

The pictures I don’t show are the blurred ones, the ones where I was just partially on the photo (swivelling the monitor toward me helps a lot), the ones where the light was completely off, the ones with ugly backgrounds, strange facial expressions or odd postures. In other words: most pictures I took.

Mit einer Fernbedienung macht es mehr Spaß und man bekommt besser Ergebnisse. Allerdings werde ich mir in Zukunft bessere Verstecke überlegen.

Ablageplätze für die Kamera sind ein anderes Problem. Wenn ich fotografieren gehe, bin ich zu Fuß unterwegs und da schleppe ich kein sperriges Stativ mit mir rum, also muss ich improvisieren. Parkbänke, ein Rucksack und Plusterfolie helfen. Baumstümpfe sind auch nicht schlecht. Meine Damen, legt die Kamera hoch genug, mindestens hüfthoch. Wenn man aufwärts fotografiert, sehen Hinterteil und Oberschenkel sehr unvorteilhaft aus!

Was ich heute nicht zeige sind verschwommene Fotos, Fotos auf denen ich überhaupt nur teilweise drauf bin (den Kameramonitor so zu drehen, dass ich ihn sehen kann, hilft ungemein), völlig falsch belichtete Fotos, solche mit hässlichem Hintergrund, komischem Gesichtsausdruck oder seltsamer Körperhaltung – also die allermeisten.

After a lot of failed attempts, I eventually was getting somewhere. You didn’t think you’d get to see my undisguised face, did you? I’ll hastily hide that behind the lens again now.

Nach einer Menge missglückter Versuche, hatte ich langsam den Dreh raus. Ihr habt doch jetzt nicht erwartet, dass ihr mein unmaskiertes Gesicht zu sehen bekommt? Das werde ich jetzt schnell wieder hinter der dem Objektiv verstecken.

Paths by the River / Uferwege

These trees look like they dropped their clothes at their feet.

Die Bäume sehen aus als hätten sie ihre Kleider einfach neben ihren Füßen fallen lassen.

Don’t let my photos of the past weeks fool you, I have been waiting for sunny spells to take a few pictures. There was a lot of rain as you can see here.

Die sonnigen Fotos entstanden zwischen den vielen Regenschauern der letzten Wochen.

Stop Censorship

Aside

If you want to know more about it, click the link on the ribbon at the top right.

A short explanation in German:

In den USA gibt es eine Diskussion über ein neues Gesetz zur Zensur des Internets zugunsten von Konzernen. Gut erklärt ist es hier. Ich finde den Plan so unmöglich, wie die Idee zu diesen unsäglichen, schlecht kontrollierten Internetsperren seinerzeit bei uns. Deshalb der Banner oben rechts. Der führt zu offiziellen US Protestseite, schaut doch mal rein!

Den Banner kann man bei WordPress unter Einstellungen, Protest SOPA / PIPA einschalten.

Carrion Crow / Rabenkrähe

Despite their name these crows love walnuts. I watched another crow cracking one the other day. The bird hammered the nut against a stone of the pavement a few times and the nut broke up. The bird didn’t mind all the noisy traffic around, but was unhappy when people walked by, grabbed its split nut and flew away. I only had an empty shopping bag then, no camera. The crow on the photos had modelled for me a couple of days earlier.

Obwohl die Vögel auch Aaskrähen genannt werden, essen sie offensichtlich sehr gerne Walnüsse. Auf dem Weg zum Einkaufen habe ich neulich einer Krähe beim Nussknacken zugeschaut. Sie schlug die Nuss ein paar mal gegen einen Stein auf dem Fußweg und die Nuss sprang auf. Vom Verkehrslärm ließ sich der Vogel nicht beeindrucken, aber irgendwann waren ihm die Fußgänger dann doch zu nah, er schnappte seinen Nuss und flog auf und davon. Ich hatte nur eine leere Einkaufstasche, aber keine Kamera dabei als ich das beobachtete. Die Krähe auf den Fotos hatte ein paar Tage zuvor geduldig für mich gemodelt.

Musing about Reflections / Variationen über Reflexionen

Only short notes on how these pictures were done today. If you are interested in anything specific, just ask.

Heute nur ein paar kurze Notizen wie diese Bilder entstanden sind. Wer etwas genauer wissen will, einfach nachfragen.

Developed RAW, turned 180°, slightly clipped, slightly sharpened, converted to jpg and used as a basis for the following images

Entwickeltes RAW, 180° gedreht, etwas zugeschnitten und nachgeschärft, in jpg verwandelt und als Basis für die folgenden Bilder verwendet

Colours manually changed to get an impression of sunset

Farben manuell verstellt, um eine Sonnuntergangsstimmung zu erhalten

Blurred, three layers coloured in different shades, blended with various levels of opacity, stacked unevenly

Weichgezeichnet, drei Ebenen in verschiedenen Tönen eingefärbt und durch verschiedene Deckkraft gemischt, Ebenen etwas gegeneinander verschoben

RGB noised added, semitransparent layer added and flipped over, patterned layer added with 20% opacity, all three layers merged, colours changed

RGB Rauschen hinzugefügt, halbtransparente Ebene hinzugefügt und gespiegelt, Ebene mit Muster bei 20% Deckkraft hinzugefügt, alle Ebenen zu einer vereint, Farben verändert

I just used the RAW converter that came with my camera and the free software GIMP for those pictures. I just occasionally work with the RAW Files, but I am glad I can, because sometimes the camera gets the colours wrong in strange light and the converter fixes that more efficiently than GIMP alone.

Für alle Bilder habe ich nur den RAW Konverter, der mit meiner Kamera mitgeliefert wurde, und das kostenlose GIMP benutzt. Ich benutze die RAW Files nur manchmal, aber ich bin froh, dass ich sie habe, denn Weißabgleich, Farben und Belichtung kann ich so leichter korrigieren als nur mit GIMP.

Camera jpg, solely resized, f 25, 1/5 sec, ISO 100

JPG aus der Kamera, nur verkleinert, Blende 25, 1/5 sec, ISO 100

Great Tit / Kohlmeise

After a fair number of unsuccessful attempts to get one decent photo of any tit (great or blue) quite a few times, I proudly present this little fellow who was too busy to fly off while the sun illuminated him nicely. That little bird has an unfortunate common name though. I am a little worried about the search requests that will be directed here now. He’s not much better off in German, where the idiom “having a tit” means being eccentric or crazy.

Ich hab endlich eine ZweitMeise! Und dann auch noch in so schönem Licht. In den letzten Wochen sind sie mir alle weggeflogen. Ach ja, der englische Name ist korrekt, ich hab wirklich mehrmals nachgeschaut. Ich schätze, die Suchmaschinen werden dem einen oder anderen Besucher jetzt statt des gewünschten Motivs einen netten, kleinen Vogel zeigen. Kann zur Abwechslung nicht schaden und es ist dann auch keine Meinungsäußerung.