Please don’t feed the waterbirds / Wasservögel bitte nicht füttern

That’s what the sign says. It also explains why: feeding changes the natural behviour of the animals, pollutes the water and increases rat population.

So steht es auf dem Schild. Dann wird auch erklärt warum: Das Füttern verändert das natürliche Verhalten der Tiere, verschmutzt das Wasser und vergrößert so die Rattenpopulation.

If you approach the spot, the birds will expectantly march toward you waiting for food. When I was done setting the camera, they had already figured I was a lost cause, so they returned to the breadcrumbs other people had left behind just seconds ago.

Wenn man sich dieser Stelle nähert, marschieren die Vögel entschlossen auf einen zu und warten auf Essen. Als ich meine Kamera eingestellt hatte, war ihnen schon klar, dass bei mir nichts zu holen war und so stürzte sich die hungrige Meute wieder auf die von den vor wenigen Sekunden verschwundenen, fütternden Mitbürgern hinterlassenen Brotreste.

Even the usually shy coot was so greedy it totally ignored me while I was standing beside it, looking at its feet and taking pictures.

Sogar das sonst so scheue Blässhuhn hat mich vor lauter Gier ignoriert und ich konnte mir in Ruhe mal die Füße angucken und sie fotografieren.

Seriously, I don’t get it. If you are informed so carefully, why you should leave nature alone, why doesn’t it make people stop and think. Folks even slither through the mud on a damp, grey day to fatten the feisty animals. The last thing the place needs are more ducks, gulls and rats – apart from more ignorant people, of course.

Aber ehrlich, ich kapier’s nicht. Wenn einem schon so klar gesagt, wird, warum man bittschön mal die Natur in Ruhe lassen soll, wieso fruchtet das so wenig, dass die Leute sogar durch den Matsch schlittern und bei scheußlichem Grau die inzwischen ziemlich dreisten Viecher mästen müssen. Das letzte, was wir da brauchen, sind mehr Enten, Möwen und Ratten – abgesehen von mehr ignoranten Menschen.

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11 thoughts on “Please don’t feed the waterbirds / Wasservögel bitte nicht füttern

  1. Also die Füsse vom Blässhuhn finde ich ja genial!
    Was jedoch die Ignoranz betrifft,muss ich Dir Recht geben.Ich fasse mich in solchen Momenten auch immer an den Kopf,warum die Leute es net begreifen wollen..traurig.
    LG,Laura

    • Die Füße sind ein guter Kompromiss zum Laufen und Schwimmen, denke ich. 🙂

      Was die Leute angeht, die überlegen einfach zu wenig. Tiere füttern scheint nett zu sein, erst wenn man weiter denkt, merkt man, dass es ein Problem ist.

  2. Wunderschön, die Füße vom Blässhuhn 🙂 Da sie im Regelfall unter Wasser stecken, habe ich sie bisher auch noch nicht gesehen. Wie sagtest Du neulich so schön – Internet bildet 🙂
    Ja, das mit der Fütterei nimmt manchmal ganz schön schlimme Formen an. Hier bei uns ist neuerdings auch das Füttern der Möwen verboten.

    • Die Füße habe ich jetzt auch zum ersten Mal selber gesehen. Beim Nachschauen der englischen Artenbezeichnung hatte ich ein Foto gefunden und wusste, wie sie aussehen. Deshalb wusste ich auch, wo einige der seltsamen Spuren im Schnee herkamen.

    • Actually, I think it’s good people don’t just do as they are told. Unfortunately many don’t seem to think much. They do what seems right to them and feeding birds seems nice. It takes some effort to realize it messes up a natural balance.

  3. Da lang ich mir auch immer an den Kopf. Bei uns in der Nähe hat es einen See, dort werden die Enten zum Teil mit Brot gefüttert, das ein Bäcker am Vortag nicht verkaufen konnte und im grossen Stil anliefert. Ich frage mich, wer hier degenerierter ist: Die Menschheit oder die Vogelwelt.

    • Der Bäcker haut die Reste in den See?! Oder verkauft er die Brotreste zum Füttern? Egal wie, das ist abartig!

      Für ein paar Brotkrümel im Winter habe ich übrigens Verständnis. Die Vogelhäuschen in der Nachbarschaft sind sicher übertrieben, aber ich denke, nicht ganz so schlimm. Ich hab allerdings dumm geschaut, als sich neulich eine Taube aus einem Vogelhaus rausgewunden hat. Wir haben ziemlich viele Elstern hier, da haben es die Singvögel nicht leicht.

      • Es ist nicht der Bäcker himself, der das Brot in den See schmeisst, er stellt es lediglich zur Verfügung. Aber abartig ist es alleweil, denn es sind mehrere Laibe pro Tag!!!
        Als Kind hat man mich immer an die “armen Negerli in Afrika erinnert”, der Begriff “mit Essen spielt man nicht” war in aller Munde und Brot wurde erst dann an Vögel verfüttert, wenn es wirklich furztrocken war.

      • Nee, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Einmal die Verschwendung, aber auch die Störung des ökologischen Gleichgewichts. Beides finde ich extrem gedankenlos.

  4. Pingback: Retrospective: A Year of Blogging / Jahresrückblick | Bilingual Gallery

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