Motion / Bewegung

Inspired by Sunny’s blog post, I tried my own very cautions version of “camera tossing”. It was complicated to force the settings I had in mind on my compact camera, which I could actually have thrown and caught without risk. I was quite frustrated after a few tries, especially since all those nice people on their Sunday afternoon walks enjoying the sunshine and were watching me for entertainment.

Then I decided to use my DSLR and move it while taking pictures. I still entertained passers-by, but at least produced results I liked.

Von Sunny’s blog post inspiriert, habe ich meine eigene, sehr vorsichtige Version des Kamerawerfens probiert. Es war umständlich, meine kleine Kompakte, die ich tatsächlich sicher hätte werfen und fangen können, wie gewünscht einzustellen. Nach ein paar Versuchen hatte ich genug davon, besonders weil ich für die netten Sonntagsspaziergänger, die den Sonnenschein genossen, ein zusaätzliches Unterhaltungsprogramm bot.

Ich bin dann auf die Spiegelreflex umgestiegen und habe die während des Fotografierens bewegt, sah immer noch bescheuert aus und amüsierte Passanten, brachte aber nette Ergebnisse. 

Guess / Ratet

What is this? Where did I find it? Did it grow? Did anyone or anything make it? What or who?

Let me know what you think, before I answer these questions in my next post.

Was ist das? Wo hab ich’s gefunden? Ist es gewachsen? Hat jemand oder etwas es gemacht? Wer oder Was?

Schreibt doch mal, was euch dazu einfällt, bevor ich im nächsten Post die Antworten verrate.

Adjustments / Veränderungen

This picture shows how my week has been. Somewhat rocky and overgrown, hard to foresee where my path is leading me. I don’t think next week won’t be any different. I actually anticipate a period of change that is best managed making careful steps into the unknown.

That’s why I have decided to adjust my blogging habits accordingly. In June I started a series called Fresh Breeze. I meant to go out and do something creative or unusual on a regular basis. With my camera in my hands and my blog visitors watching I have done just that. Both photography and blogging have become part of my lifestyle and that won’t change.

Along the way I learned that photography has a lot to do with opportunities that present themselves. I can always take interesting pictures when I take time to go places, but I can never foretell what kind of pictures I’ll end up with. I have gone out with a particular topic in mind and come back with photos on anything but that topic several times. It’s time to quit planning. From now on I’ll show you photos taken “along the way” on weekdays.

If I post on Sundays, those posts will be about special activities or projects. The projects I have in mind cannot be done regularly though. Some need a fair amount of time, some need preparation and some only work out under specific circumstances (photos of the full moon can only be taken when the moon is full and no cloud is blocking the view). The really awesome activities may deserve to be described in more than one article, of course.

I meant to write 52 Fresh Breeze articles. 30 are already complete. I’ll still do something creative or unusual and fun every week until the series of 52 articles will be complete, but I will not necessarily finish a project and write about it each week.

The adjustments are meant to keep the blog fun for me and for you.

Das Foto zeigt, wie meine Woche war: etwas steinig und überwachsen, dabei bleibt unklar wohin mein Weg mich führt. Nächste Woche wird nicht anders. Es ist für mich eine Zeit des Wandels und ich werde schön umsichtig einen Fuß vor den anderen setzen, damit ich nicht stolpere.

Meine Blogschreiberei wird auch ein wenig angepasst. Im Juni habe ich ich mit der Fresh Breeze Serie angefangen. Ich wollte regelmäßig mal was Nettes oder Neues machen. Mit der Kamera in der Hand und vor den Augen meiner Blogbesucher habe ich das seither auch getan. Fotografieren und Bloggen sind Teil meines Lebens geworden und das wird auch so bleiben.

Inzwischen habe ich gelernt, wie viel Fotografie mit Gelegenheiten, die sich mir bieten, zu tun hat. Selbstverständlich kann ich immer interessante Fotos machen, wenn ich ein bisschen Zeit habe, aber ich weiß nie im Voraus, was mir vor die Linse kommen wird. Ich bin schon einige Male losgezogen, um Fotos zu einem bestimmten Thema zu machen und dann mit vielen schönen Fotos, die nichts mit dem Thema zu tun hatten, nach Hause gekommen. Also gebe ich das Planen auf. Von jetzt an zeige ich wochentags, Bilder, die irgendwo unterwegs entstanden sind.

Die Sonntagsposts werden besonderen Projekten oder Aktivitäten vorbehalten sein. Die Projekte, die mir so vorschweben, kann ich allerdings nicht ganz regelmäßig machen. Manche brauchen ziemlich viel Zeit, einige Vorbereitung und manche gehen nur unter besonderen Umständen (Vollmondfotos nur bei Vollmond, der nicht von Wolken verhangen ist). Über manche wirklich tollen Projekten werde ich mehr als einen Artikel schreiben.

Ich hatte beabsichtigt 52 Fresh Breeze Artikel zu schreiben. 30 sind inzwischen fertig. Ich werde auch weiterhin jede Woche etwas Kreatives oder Ungewöhnliches tun bis die 52 Artikel fertig sind, aber ich werden nicht unbedingt jede Woche ein Projekt abschließen und drüber schreiben.

Die Änderungen sollen sicherstellen, dass mir und euch der Blog weiterhin Spaß macht.

Water Under the Bridge / Hochwasserstrudel

Like many, who live in this city, I like river floods, at least as long as they remain harmless and no one has to worry about damages of buildings or belongings. We had one of those floods last week. The paths and meadows along the rivers were flooded, trees suddenly stood in several feet of water and the turbulances caused by the big bridge across the big river became bigger, wilder and louder. Almost everyone who walked along the riverbanks or across a bridge, stopped to watch and listen.

I went to the rivers twice, once after sunset when the water was about at its maximum level and a few days later during a brief phase of sunshine. That’s when I took the pictures below just east of the big bridge where the turbulences are most impressive. Both photos show the same motif.

I have taken pictures there several times before, but I felt they were all boring, so I tried some more extreme camera settings this time. That helped, now the photos are not boring anymore, I think.

Wie so viele andere Stadtbewohner mag ich Flusshochwasser, so lange es harmlos bleibt und sich niemand Sorgen um sein Hab und Gut machen muss. So ein Hochwasser hatten wir in der vergangenen Woche. Die Uferwege und ufernahen Wiesen versinken im Wasser, Bäume ragen plötzlch aus den Fluten und die von der großen Brücke über den großen Fluss verursachten Strudel werden größer, wilder, lauter. Fast jeder, der am Ufer entlang oder über eine Brücke geht, bleibt stehen, schaut und lauscht.

Ich war in der vergangenen Woche zweimal dort, einmal nach Sonnenuntergang als das Wasser etwa am höchsten stand und einmal tagsüber in einer kurzen Phase mit strahlendem Sonnenschein. Bei dieser Gelegenheit entstanden die Bilder knapp östlich der Brücke, wo die Strudel am wildesten sind. Es ist wirklich das gleiche Motiv.

Ich habe schon einige Male dort Wasseraufnahmen gemacht, aber die meisten fand ich nachher einfach nur langweilig. Deshalb habe ich jetzt mal extremere Kamera-einstellungen ausporbiert. Das hilft, nun finde ich die Fotos nicht mehr langweilig.

ISO 800, f 11, 1/500 sec. Check this photo out full size to see how much detail it contains. Dieses Foto unbedingt in voller Größe anschauen, um die Detailfülle zu sehen.

ISO 100, f 29, 1/5 sec

The picture below shows the water rushing toward the pillars of the bridge from the west. The photo is not slanted, the water really forms a slope from the front of the pillar to the right. I assure you, it looks a lot more dramatic in real life.Try to imagine the noise too.

Das Foto unten zeigt wie die Wassermassen gegen die Westseite der Brücke prallen. Das Bild ist nicht schief, es gibt wirklich ein Gefälle im Wasser. In Wahrheit sieht es viel dramatischer aus, versucht euch auch die Geräusche dazu vorzustellen.

Musing about Reflections / Variationen über Reflexionen

Only short notes on how these pictures were done today. If you are interested in anything specific, just ask.

Heute nur ein paar kurze Notizen wie diese Bilder entstanden sind. Wer etwas genauer wissen will, einfach nachfragen.

Developed RAW, turned 180°, slightly clipped, slightly sharpened, converted to jpg and used as a basis for the following images

Entwickeltes RAW, 180° gedreht, etwas zugeschnitten und nachgeschärft, in jpg verwandelt und als Basis für die folgenden Bilder verwendet

Colours manually changed to get an impression of sunset

Farben manuell verstellt, um eine Sonnuntergangsstimmung zu erhalten

Blurred, three layers coloured in different shades, blended with various levels of opacity, stacked unevenly

Weichgezeichnet, drei Ebenen in verschiedenen Tönen eingefärbt und durch verschiedene Deckkraft gemischt, Ebenen etwas gegeneinander verschoben

RGB noised added, semitransparent layer added and flipped over, patterned layer added with 20% opacity, all three layers merged, colours changed

RGB Rauschen hinzugefügt, halbtransparente Ebene hinzugefügt und gespiegelt, Ebene mit Muster bei 20% Deckkraft hinzugefügt, alle Ebenen zu einer vereint, Farben verändert

I just used the RAW converter that came with my camera and the free software GIMP for those pictures. I just occasionally work with the RAW Files, but I am glad I can, because sometimes the camera gets the colours wrong in strange light and the converter fixes that more efficiently than GIMP alone.

Für alle Bilder habe ich nur den RAW Konverter, der mit meiner Kamera mitgeliefert wurde, und das kostenlose GIMP benutzt. Ich benutze die RAW Files nur manchmal, aber ich bin froh, dass ich sie habe, denn Weißabgleich, Farben und Belichtung kann ich so leichter korrigieren als nur mit GIMP.

Camera jpg, solely resized, f 25, 1/5 sec, ISO 100

JPG aus der Kamera, nur verkleinert, Blende 25, 1/5 sec, ISO 100