Flood Fascination

If you have never been to the southern river bank, you may think this flood is no big deal.

Wenn man das Ufer nicht kennt, sieht es gar nicht so dramatisch aus.

But this is the view from the other side. Valves make sure the water doesn’t flow back into the drains from the river and floods basement and the small square where all the fascinated watchers are standing now.

Es sei denn, man schaut auch mal von der anderen Seite. Nur wegen der Rückstauventile sind Keller und auch der Platz, auf dem die Leute stehen, trocken geblieben, sonst hätten sich die Gullis in sprudelnde Quellen verwandelt.

This is the ivy gate on the other side of the red house, the one you can see on the top photo, about two years ago when water levels were normal.

Das ist das Efeutor auf der anderen Seite des roten Hauses, das man auf dem oberen Fotos sehen kann bei normalem Flusspegel vor zwei Jahren.

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Under Water / Unter Wasser

Someone had to walk home from here a long time ago… The white flakes on the surface aren’t dirt, but pollen. The sight intrigued me the other day. Usually the water at that section of the river is way too muddy to see the ground.

Da musste jemand vor längerer Zeit zu Fuß nach Hause… Die weißen Flocken sind kein Schmutz, sondern Pollen. Normalerweise ist das Wasser in dem Bereich des Flusses viel zu trüb um den Grund sehen zu können, deswegen hat mich dieser Anblick so fasziniert.

Gone Fishing

No, the photo was not taken in some remote location. I was standing on a bridge with plenty of traffic on my way home.

Nein, das Foto habe ich nicht irgendwo auf dem Land gemacht, sondern von einer stark befahrenen Brücke aus auf dem Weg nach Hause.

For the past week I have been working on my computer system. I have experimented with Ubuntu Linux versions on my old computer and got to like them so much, I plan to install one of them on my new computer too. That might cause some data disarray and blog absences in the near future.

“Gone fishing” ist eine Redensart und bedeutet geistesabwesend oder versunken. In den letzten Tagen war ich am Computer versumpft. Ich habe an meinem alten Computer mit Ubuntu Linux Versionen experimentiert und mir gefallen sie so gut, dass ich eine davon demnächst auch auf meinem neuen Computer installieren werde. Das könnte zu etwas Datenchaos und Blogabstinenz in der nächsten Zeit führen.

BTW In Germany fishing is a rather exotic occupation. Obtaining the necessary permit involves a serious amount of studying, an exam, paperwork and fees.

Please don’t feed the waterbirds / Wasservögel bitte nicht füttern

That’s what the sign says. It also explains why: feeding changes the natural behviour of the animals, pollutes the water and increases rat population.

So steht es auf dem Schild. Dann wird auch erklärt warum: Das Füttern verändert das natürliche Verhalten der Tiere, verschmutzt das Wasser und vergrößert so die Rattenpopulation.

If you approach the spot, the birds will expectantly march toward you waiting for food. When I was done setting the camera, they had already figured I was a lost cause, so they returned to the breadcrumbs other people had left behind just seconds ago.

Wenn man sich dieser Stelle nähert, marschieren die Vögel entschlossen auf einen zu und warten auf Essen. Als ich meine Kamera eingestellt hatte, war ihnen schon klar, dass bei mir nichts zu holen war und so stürzte sich die hungrige Meute wieder auf die von den vor wenigen Sekunden verschwundenen, fütternden Mitbürgern hinterlassenen Brotreste.

Even the usually shy coot was so greedy it totally ignored me while I was standing beside it, looking at its feet and taking pictures.

Sogar das sonst so scheue Blässhuhn hat mich vor lauter Gier ignoriert und ich konnte mir in Ruhe mal die Füße angucken und sie fotografieren.

Seriously, I don’t get it. If you are informed so carefully, why you should leave nature alone, why doesn’t it make people stop and think. Folks even slither through the mud on a damp, grey day to fatten the feisty animals. The last thing the place needs are more ducks, gulls and rats – apart from more ignorant people, of course.

Aber ehrlich, ich kapier’s nicht. Wenn einem schon so klar gesagt, wird, warum man bittschön mal die Natur in Ruhe lassen soll, wieso fruchtet das so wenig, dass die Leute sogar durch den Matsch schlittern und bei scheußlichem Grau die inzwischen ziemlich dreisten Viecher mästen müssen. Das letzte, was wir da brauchen, sind mehr Enten, Möwen und Ratten – abgesehen von mehr ignoranten Menschen.

Pause

I am taking a break from blogging for a while. I hope to be back by the end of next week. Until then I have to take care of a few important, but somewhat tedious things. See you all again soon!

Ich mache eine Weile Pause, wahrscheinlich bis zum Ende nächster Woche. Ich muss mich um ein paar wichtige, aber lästige Dinge kümmern. Bis demnächst!

Water Under the Bridge / Hochwasserstrudel

Like many, who live in this city, I like river floods, at least as long as they remain harmless and no one has to worry about damages of buildings or belongings. We had one of those floods last week. The paths and meadows along the rivers were flooded, trees suddenly stood in several feet of water and the turbulances caused by the big bridge across the big river became bigger, wilder and louder. Almost everyone who walked along the riverbanks or across a bridge, stopped to watch and listen.

I went to the rivers twice, once after sunset when the water was about at its maximum level and a few days later during a brief phase of sunshine. That’s when I took the pictures below just east of the big bridge where the turbulences are most impressive. Both photos show the same motif.

I have taken pictures there several times before, but I felt they were all boring, so I tried some more extreme camera settings this time. That helped, now the photos are not boring anymore, I think.

Wie so viele andere Stadtbewohner mag ich Flusshochwasser, so lange es harmlos bleibt und sich niemand Sorgen um sein Hab und Gut machen muss. So ein Hochwasser hatten wir in der vergangenen Woche. Die Uferwege und ufernahen Wiesen versinken im Wasser, Bäume ragen plötzlch aus den Fluten und die von der großen Brücke über den großen Fluss verursachten Strudel werden größer, wilder, lauter. Fast jeder, der am Ufer entlang oder über eine Brücke geht, bleibt stehen, schaut und lauscht.

Ich war in der vergangenen Woche zweimal dort, einmal nach Sonnenuntergang als das Wasser etwa am höchsten stand und einmal tagsüber in einer kurzen Phase mit strahlendem Sonnenschein. Bei dieser Gelegenheit entstanden die Bilder knapp östlich der Brücke, wo die Strudel am wildesten sind. Es ist wirklich das gleiche Motiv.

Ich habe schon einige Male dort Wasseraufnahmen gemacht, aber die meisten fand ich nachher einfach nur langweilig. Deshalb habe ich jetzt mal extremere Kamera-einstellungen ausporbiert. Das hilft, nun finde ich die Fotos nicht mehr langweilig.

ISO 800, f 11, 1/500 sec. Check this photo out full size to see how much detail it contains. Dieses Foto unbedingt in voller Größe anschauen, um die Detailfülle zu sehen.

ISO 100, f 29, 1/5 sec

The picture below shows the water rushing toward the pillars of the bridge from the west. The photo is not slanted, the water really forms a slope from the front of the pillar to the right. I assure you, it looks a lot more dramatic in real life.Try to imagine the noise too.

Das Foto unten zeigt wie die Wassermassen gegen die Westseite der Brücke prallen. Das Bild ist nicht schief, es gibt wirklich ein Gefälle im Wasser. In Wahrheit sieht es viel dramatischer aus, versucht euch auch die Geräusche dazu vorzustellen.

Glittery Cruise Ship / Glitzerndes Kreuzfahrtschiff

Usually I am applled by cruise ships anchoring in the city and messing up the old city views, but they are rarely as fancy as this sparkling, brand new vessel.

Normalerweise geht es mir furchtbar auf die Nerven, dass diese Kreuzfahrtschiffe unsere Stadtansicht verschandeln. Aber so schick wie dieses nagelneue Böötchen sind sie selten.

The glittering looks a little bleaker in the picture than it did a few days ago in the low beams of winter sunshine. I think the ship is a fun photography motif, other than that I think someone went totally overboard decorating it.

Der Glitzereffekt kommt auf dem Foto nicht ganz so fein raus wie in der tief stehenden Wintersonne. Zum Fotografieren fand ich’s cool, ansonsten denke ich mir, man kann es mit der Dekoration auch echt übertreiben.